Das Starterfeld

18. März 2026. Über 220 Uraufführungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden von den Auswahlgremien diskutiert, jetzt haben sich die Jurys festgelegt: Diese Autor*innen konkurrieren bei den 51. Mülheimer Theatertagen um die Preise. 

Die Mülheimer Stadthalle am Ufer der Ruhr: Zentrum der "Stücke" © md

18. März 2026. Bei den Mülheimer Theatertagen konkurrieren sieben Stücke für Erwachsene und fünf Stücke für Kinder um den Mülheimer Dramatikpreis beziehungsweise den KinderStückePreis. Die Nominierung erfolgte in beiden Sektionen durch eine Auswahljury. Wer die jeweils mit 15.000 Euro dotierten Preise gewinnt, entscheidet sich in öffentlichen Diskussionen der Preisjurys, die aus Kritiker:innen und Theatermacher:innen bestehen. 

Die Nominierten für den Dramatikpreis

BehringerAnna Behringer © Dirk Gornickel

Die Autorin Anna Behringer mag es geheimnisvoll, man findet zu ihr jedenfalls keine biographischen Informationen, sondern lediglich ein anderes Stück namens "Aufzeichnungen aus einer Doppelhaushälfte", das 2009, genau wie 16 Jahre später "Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer" von Thirza Bruncken zur Uraufführung gebracht wurde. Weiß wenigstens Bruncken, wer Anna Behringer ist? Man kann davon ausgehen, muss nach der Mülheimer Pressekonferenz sogar eine Personalunion vermuten. Ansonsten darf man spekulieren. Und zwar auch über den Titel des nächsten Stücks, dann 2041. Wir hoffen auf "Aufzeichnungen aus einem Flugtaxi".

In "Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer" erleben zwei Geschwister eine Welt, deren soziale Regeln sie nur schwer verstehen. Als ihr Verhalten zunehmend als "anders" gilt, werden sie aus ihrem familiären Umfeld herausgelöst und in einem weißen Zimmer untergebracht. In der Nachtkritik zur Uraufführung heißt es: "Der Abend macht bestürzend die Bemühungen der Schwestern deutlich, gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Abläufen zu entsprechen: etwa was das Ausdrücken von Gefühlen betrifft oder welche Gesprächsthemen wann angebracht sind – ohne dass sie als anstößig empfunden werden."

Arad Dabiri1 c Tommy HetzelArad Dabiri © Tommy Hetzel

Arad Dabiri wurde 1997 in Wien geboren, von wo er, wie er mitteilen lässt, auch nicht wegziehen wird. Ja eh, warum auch von dort woandershin? Für sein Debütstück "DRUCK!", das im Rahmen des Drama Lab der Wiener Wortstätten entstanden ist, wurde er mit dem Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2024 ausgezeichnet und in der Kritiker:innenumfrage von Theater heute zum Nachwuchsautor des Jahres 2025 gewählt. Zwei Romane hat er auch schon geschrieben. Der erste heißt "Drama" und wurde als bestes Debüt mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet, der zweite heißt "GLORIA!" und kam beim coolen Berliner Verlag Korbinian heraus. 

Nach einem missglückten Drogendeal ihres Bruders warten in "DRUCK!" die Geschwister Hassan und Shirin mit ihren Freunden auf die Gerichtsentscheidung. Während Shirin die Lage als Konsequenz eines Lebens ohne Integrationswillen begreift, sieht Hassan darin den Beweis für ein System, das ihnen nie eine echte Chance gegeben habe. In der Nachtkritik zur Uraufführung heißt es: "Es ist ein Stück über Herkunft, Identität, Verantwortung und Freiheit, andererseits eines über Diskriminierung, Rassismus und Klassismus."

HorizonKim de l'Horizon © Valerie Reding

Kim de l'Horizon wurde schlagartig weit über die Grenzen der Kulturszene hinaus bekannt durch die Dankesperformance zum Gewinn des Buchpreises 2022, als Kim sich die Haare abrasierte und "Nightcall" von Kavinsky sang. Der prämierte Roman "Blutbuch" wurde seither in 17 Sprachen übersetzt und landete in einer Adaption von Regisseur Jan Friedrich auch beim Berliner Theatertreffen. Kim de l'Horizon performt derweil weiter das Leben, weshalb wir nichts Verbürgtes über Kim berichten wollen, sondern die Highlights der erdichteten Bildungsbiographie de l'Horizons kolportieren: Geboren auf dem fiktiven Planeten Gethen, hat Kim "Germanistik im Elfenbeinturm", "Literarisches Weinen in Biel" und "Hexerei bei Starhawk" studiert. Derzeit male Kim an der Zürcher Hochschule der Künste "ökofeministische Burnoutbilder der Erde" und bewege sich "an der Grenze zwischen Literatur und Malerei, Theorie und Kunst, Keramik und Rupaul". 

"Die kleinen Meerjungraun" von Kim de l'Horizon ist eine Überschreibung des Märchenstoffes um die kleine Meerjungfrau. Da taucht eine Meerjungrau an ihrem 15. Geburtstag erstmals an der Wasseroberfläche auf und wird sofort ergriffen von einem unbändigen Wunsch. In der Nachtkritik der Uraufführung heißt es: "In erster Linie ist das ein Text über Anpassungsdruck und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, der etwa in der Mitte rüberschwenkt zur Beschreibung einer 'perfekten', marmorfein geschliffenen Zweierbeziehung und sich schließlich zu einem Plädoyer für das Unangepasste und Raue als politische Zukunftsvision aufschwingt."

FrankfurterHauptschule Quer CopyrightFrankfurter Hauptschule 2024Die Frankfurter Hauptschule © Frankfurter Hauptschule 

Frankfurter Hauptschule ist ein Kollektiv, das viel Geheimnis um sich macht. "Die Frankfurter Hauptschule gibt es nicht. Es gab sie nie und wird sie nie geben", lässt die Gruppe wissen. nachtkritik.de hat sie jüngst trotzdem porträtiert: "Die rund zwanzig jungen Künstler*innen lernten sich um 2013 in Frankfurt an der Städelschule kennen und enterten den Kunstbetrieb zunächst mit provokanten, aber auch im artivistischen Zeitgeist liegenden Aktionen wie 2018, als sie einen ausgebrannten Streifenwagen ins Frankfurter Bahnhofsviertel stellten, um auf das rigide Vorgehen der Ordnungsbehörden gegen Drogenabhängige hinzuweisen." Mit "2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger" sind sie erstmals nach Mülheim eingeladen. Auf dem letztjährigen Heidelberger Stückemarkt räumte das Stück bereits den Autor*innenpreis ab.

Sie haben nicht den Kanon, aber den "QAnon der Weltliteratur" fest im Blick. Mit kunstverständigem Titel (Kippenberger!) und einer rasenden Folge von knackigen Headlines trumpft "2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger" auf. Als "Abend zwischen Twitter-Ästhetik und Untergangsvision", wie es im Untertitel heißt. Ein beachtliches "Aufgebot an hyperventilierender Pointen-Prahlerei!", beobachtete die Nachtkritik von der Münchner Aufführung des Werkes durch die Gruppe selbst.

Caren Jeß2 c Jewgeni RoppelCaren Jeß © Stefanie Loos

Caren Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, ist Tierfreundin. Zumindest ihrem literarischen Werk nach. Dort wimmelt es von Katzen, Buchfinken oder auch Robben. Letztere gibt es in ihrem poetologischen Essay "Prediction Error: Warum erst der Einbruch des Unerwarteten unser Denken beflügelt" auf nachtkritik.de, in dem sie schreibt: "Die zeitgenössische Dramatik sollte nicht zu vorsichtig sein, sich nicht verstecken hinter unangreifbaren Texten. / Allerdings, und bitte Spot auf diesen Punkt, muss man die Dramatik auch lassen. Denn allzu oft wird ihr seitens des nach wie vor hierarchisch organisierten Betriebs abverlangt, bestimmten Agenden zu folgen, Texte an bestimmte Erwartungen anzupassen. Und die Dramatiker:in tut das dann, weil sie mit ihrer Arbeit auch Geld verdienen muss." Jeß ist zum dritten Mal bei den Mülheimer "Stücken" vertreten. 2023 gewann sie mit dem Monolog "Die Katze Eleonore" den Mülheimer Dramatikerpreis und den Publikumspreis. In Bild und Ton können Sie Jeß in der Video-Reihe "Streitfall Drama" von nachtkritik.de und dem Literaturforum im Brecht-Haus Berlin erleben, wo sie mit der Schriftstellerin Lydia Haider diskutiert.

Die Geschichte eines menschenscheuen Eigenbrötlers mit einer Liebe für sein übergroßes Kuscheltier erzählt Caren Jeß in "To My Little Boy". Und weil der Protagonist Geologe ist, tauchen wir auch in die Grundfragen der Wissenschaft und Wirtschaft im Anthropozän ein: in die Fragen des Raubbaus an der Natur. Ein "tragikomisches Biopic" sah die Nachtkritik in der Hamburger Uraufführung durch Marie Bues.

Milstein privatAvishai Milstein © privat

Avishai Milstein ist einer der namhaftesten israelischen Gegenwartsdramatiker und zum ersten Mal bei den Mülheimer Theatertagen vertreten. Der gebürtige Israeli (Jahrgang 1964) studierte Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und ist seither in Israel und immer wieder auch in Deutschland als Theatermacher aktiv. Milstein war Chefdramaturg am Beit Lessin Theater in Tel Aviv, wo er seit 2000 auch künstlerischer Leiter des "Potchim Bama"-Festivals für neue israelische Dramatik ist. Er gründete das freie Theater "Teatron Notzar" und ist Mitglied der künstlerischen Leitung des Institutes für israelische Dramatik sowie Gründer und künstlerischer Leiter des Theaterfestivals IsraDrama.

Eine Revue voller hintergründiger Klischees und Garstigkeiten hat Avishai Milstein im Auftrag der Münchner Kammerspiele geschaffen. Sie handelt vom jüdischen KZ-Überlebenden Philipp Auerbach, den die Amerikaner nach dem Krieg zum Bayerischen Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte ernannten. Aber sie erzählt durch die historische Brille auch vom Deutschland unserer Tage, von den vielfachen Eiertänzen auf "megafetten Fettnäpfchen", wie die Nachtkritik aus den Münchner Kammerspielen berichtet. "Play Auerbach!" war mehrfach fürs nachtkritik.de-Theatertreffen 2026 vorgeschlagen.

Rietzschel querLukas Rietzschel © Alexandra Polina

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in der sächsischen Oberlausitz, lebt und arbeitet in Görlitz. Er ist SPD-Mitglied, worum er allerdings kein großes Aufhebens machen möchte, denn man braucht kein Parteibuch, um ein politischer Mensch zu sein. Auch möchte Rietzschel nicht der Erklärbär des Ostens sein, als den ihn die Presse nimmt, weil er, nun ja, die ostdeutsche Transformationsgesellschaft halt sehr gut einfängt. Mit seinem Debüt-Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen" (2018) wurde er zu einer wichtigen Stimme der ostdeutschen Literatur. Im letzten Jahr war Rietzschel erstmals bei den Mülheimer Theatertagen vertreten mit seinem lokalpolitischen Stück "Das beispielhafte Leben des Samuel W.". Auf der 2025er Seite nachtkritik.de-Stücke gibt es alles dazu.

"Der Girschkarten" klingt nach Sächsisch für "Kirschgarten", und lässt Anton Tschechows Klassiker anklingen. Aber ein auf Sachsen oder Ostdeutschland gepolter Tschechow soll dieser "Girschkarten" nicht sein. Eher eine allgemeine zeitgenössische Ansicht einer niedergehenden Dorfgemeinschaft. "Es geht um Retrotopien, die Flucht in eine vermeintlich bessere Vergangenheit, Zukunfts- und Veränderungsängste und den Aufschub von Entscheidungen", heißt es in der Nachtkritik zur Leipziger Uraufführung durch Enrico Lübbe. Die Produktion wurde fürs nachtkritik-Theatertreffen vorgeschlagen.

 

Die Nominierten für den KinderStückePreis

Uta Bierbaum c Verena BrüningUta Bierbaum © Verena Brüning

Die gelernte Schauspielerin Uta Bierbaum studierte von 2012 bis 2016 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, entstammt also der Kaderschmiede der Neuen Deutschen Dramatik. Schon während ihres Studiums machte sie sich mit ihren Stücken einen Namen. So erhielt "die schweizer krankheit" 2013 eine Nominierung für den Heidelberger Stückemarkt (2013) und wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen. "die zärtlichkeit der hunde" wurde dann 2015 mit dem Chemnitzer Theaterpreis sowie mit dem Publikumspreis (2500 Euro) des Autorenwettbewerbs St. Gallen/Konstanz ausgezeichnet. 

Im Monolog "Heute Nacht um 03:34 Uhr" erzählt der 8-Jährige Eddie von seinem Alltag in einer dysfunktionalen Familie: die Mutter überfordert, ihr Partner ein Schläger, der nicht nur Eddie, sondern auch dessen kleinen Bruder verprügelt. Nur mithilfe der Wissenschaft übersteht Eddie die Hölle dieses Alltags, denn er ist ein Forscher und erkundet die Mietskaserne, in der er lebt, mit großem Wissensdurst.

Dorian Brunz farbig2 c Kimi PalmeDorian Brunz © Kimi Palme

Dorian Brunz, geboren 1993 in Berlin, spielte mit 14 Jahren in der Kinder- und Jugendserie "Schloss Einstein" und ein paar Jahre später in einer Folge der Romantikserie "Rosamunde Pilcher". Mit diesen Rollen hat Brunz, so darf man vermuten, bei Familienfesten wie auch auf Studentenpartys punkten können. Brunz studierte Geschichte und Literatur an der Humboldt-Universität und, klar!, Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2020 erhielt er das Leonhard-Frank-Stipendium. Sein Stück "beach house" wurde zu den Autor:innentheatertagen Berlin eingeladen.

"Schmetterball" erzählt von einem trauernden Jugendlichen. Flo verliert kurz vor den Sommerferien seinen besten Freund Ari – und mit ihm die gemeinsame Leidenschaft für Tischtennis und große Träume. Als er kurz darauf in eine neue Klasse kommt, in der niemand von all dem weiß, erfindet er kurzerhand eine andere Geschichte: Ari sei der jüngste Olympiateilnehmer aller Zeiten. Mit seinen Erzählungen steckt Flo die Klasse mit seinem Tischtennisfieber an, während sein Lügenkonstrukt immer schwerer wiegt.

ClaraLeinemann MaxZerrahn 02223Clara Leinemann © Max Zerrahn

Clara Leinemann schaffte es jüngst mit Bild und rheinisch-euphorischer Überschrift in die Kölner Boulevardzeitung "Express". "Kölner Autorin schnappt sich das legendäre ‘Silberschwein‘“, hieß es da im Titel. Genanntes Silberschwein ist der Debütpreis der lit.COLOGNE und Leinemann hat ihn für ihr Buch "Gelbe Monster" erhalten, das bei Suhrkamp herauskam. Die gebürtige Kölnerin, Jahrgang 1994, lebt jedoch nach einem Studium des Kreativen Schreibens an der Universität Hildesheim nunmehr als Prosa-, Hörspiel-, und Theaterautorin in Berlin, weshalb bei einem Gewinn des Mülheimer KinderStückePreises, so befürchten wir, die BZ berichtet, dann aber im Stile der berüchtigten Berliner Verdrießlichkeit: "Auch das noch: Berliner Autorin ist auf Preisgeld aus dem Pott angewiesen!" 

"Buddeln" erzählt die Geschichte von Nao, Melek und Olm. Die drei sind unzertrennlich und spielen am liebsten Schweinchen in der Mitte. Doch eines Tages lässt Olm den Ball fallen und beginnt zu graben – tiefer und tiefer, bis er verschwindet. Nao und Melek folgen ihm in ein verzweigtes Tunnelsystem, in dem sie fast die Orientierung verlieren, und finden ihn schließlich erschöpft und kraftlos. Gemeinsam suchen sie einen Weg zurück nach oben – und lernen, dass man nicht allein aus der Tiefe herausfinden muss. 

simone saftig markusfeger 0163 vrr sSimone Saftig © Markus Feger

Simone Saftig ist ein bekanntes Gesicht in Mülheim. Die gebürtige Dortmunderin (Jahrgang 1993) war Kulturjournalistin beim Stücke-Blog, schrieb für das journalistische Instagram-Projekt "Kritikgestalten" und die Festivalredaktion von "Theater der Welt". Inzwischen hat sie ihren Schreibtisch näher an die Bühne gerückt. 2024 gewann sie am Theater Kiel für ihr Stück "Modern Mermates" den Nachwuchsdramatiker*innen-Preis "Textflimmern"; aktuell ist sie eine der ATT Atelierautor:innen am Deutschen Theater Berlin. Mit "herzkopfüber" ist sie erstmals bei den Mülheimer Theatertagen – on stage – vertreten.

Zizi trägt am liebsten Köpfe, Mama hat keine Haare. Denn Mama nimmt im Moment starke Medikamente, um ihre Krebs-Erkrankung zu besiegen. Das monologische Klassenzimmerstück "herzkopfüber" erzählt von Krankheit, Wut und Trauer und vom Wunsch, die Normalität im Zusammenleben zurückzugewinnen und die kleinen alltäglichen Dinge gemeinsam zu genießen.

Leah Luna Winzely2 c Ralph HeidelLeah Luna Winzely © Ralph Heidel

Leah Luna Winzely hat Stehaufqualitäten. Sie schloss im Februar ihr Studium – Sie ahnen es bereits! – Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin ab. An derselben Hochschule war sie 2020 noch abgelehnt worden, wie sie auf Instagram mitteilte. Die gebürtige Wienerin (Jahrgang 1999) verfasste für den legendären Jugendclub der Berliner Volksbühne "P14" das Stück "undlenaundlenaundleonceundlena" nach "Leonce und Lena" von Georg Büchner. Mit "Wimmeln" ist sie erstmals in Mülheim vertreten.

Bo ist ein Einzelgänger, in der Schule findet er keinen Anschluss. Als er aber zum Geburtstag ein Wimmelbuch geschenkt bekommt, öffnet sich eine neue Welt für ihn: Das Buch erwacht zum Leben, Figuren laden ihn ein, bei ihnen zu verweilen. Mit "Wimmeln" schafft Leah Luna Winzely ein Spielfeld für Begegnungen, erzählt von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, von Einsamkeit und Zugehörigkeit.

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